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INTERREG Europe-Projekt ESSPO

Efficient Support Service Portfolio for SMEs

Seit April 2016 ist die REK Weserbergland plus (federführend durch den Landkreis Hameln-Pyrmont) auch auf europäischer Ebene aktiv. Möglich wurde dieses durch das EU-Programm INTERREG Europe, das diese Aktivitäten aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) großzügig fördert. Das Projekt ESSPO soll die Effizienz der jeweiligen Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhöhen.

Im Vordergrund des auf insgesamt fünf Jahre im Zeitraum 2016-2021 angelegten Projektes steht für die vier REK-Landkreise das bestehende Beratungsangebot zum Wissens- und Technologietransfer, das bereits seit vielen Jahren erfolgreich läuft. „INTERREG gibt uns die Möglichkeit, bei der routinemäßigen Überprüfung unseres Förderinstrumentariums von den Erfahrungen der acht europäischen Projektpartner (siehe Karte) zu profitieren und in Abstimmung mit der Landesregierung zukunftsfähige Ansätze für die Weiterentwicklung zu erarbeiten“, so Andreas Manz vom Landkreis Hameln-Pyrmont; als REK-Geschäftsstelle koordiniert er die regionalen Aktivitäten. INTERREG Europe ist dafür besonders geeignet, weil das Programm lokale und regionale Verwaltungen bei der Entwicklung und Umsetzung besserer Politiken unterstützen soll.

Die ersten Treffen, die zunächst im polnischen Poznan und dann in Sevilla stattfanden, haben die Potenziale bereits erkennen lassen. Für die REK-Vertreter waren u.a. die Einblicke in die Arbeit eines Technologiezentrums interessant. Die Projektpartner aus Estland und Spanien waren vor allem daran interessiert, wie man in größeren Regionen einen engen Kontakt zu den KMU gewährleistet. Das Beispiel aus Niedersachsen erschien dafür besonders interessant und könnte durchaus als „best practice“ gesehen werden.

Die dreijährige Konzeptionsphase des Projektes ESSPO, in dessen Rahmen die REK-Landkreise den Wissens- und Technologietransfer mit europäischen Partnern kritisch reflektieren und wenn nötig optimieren wollten, ist am 31.03.2019 ausgelaufen.

Der in diesem Zeitraum erarbeitete Aktionsplan, der in der zweiten Projektphase bis zum 31.03.2021 in wesentlichen Teilen umgesetzt wird, wurde bereits 2019 der niedersächsischen Landesregierung übergeben.

Die ursprüngliche Zielsetzung der REK, im Rahmen dieses Projektes den in der Region bewährten Wissens- und Technologietransfer auch nach 2020 fortzusetzen, scheint mittlerweile gesichert zu sein. Sowohl die im Dezember 2020 vorgestellte „Strategische Ausrichtung des Landes Niedersachsen für die EU-Förderung 2021-2027“ als auch die „Niedersächsische regionale Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung (RIS3)“ messen der Innovationsförderung hohe Bedeutung bei. Wenn darin von einer verstärkten Kooperation zur Verbesserung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gesprochen und eine transparente Innovationsförderung durch stärkere Verzahnung der Förderinstitutionen mit der Wirtschaftsförderung genannt werden, werten die REK-Vertreter dieses durchaus als Erfolg.

Alle REK-Vertreter sind sich einig, dass die Mitarbeit in diesem europäischen Projekt eine interessante Erfahrung war und wertvolle Erkenntnisse auch für die Fortschreibung der REK gewonnen werden konnten.

Auch die EU hat die erzielten Ergebnisse als „Policy Change“ anerkannt, womit für Brüssel ein wesentliches Ziel des INTERREG Europe-Programms erreicht wurde.

Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie auch auf der Homepage von INTERREG Europe.