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Tierhaltung

Leistungsbeschreibung

Tierhaltung bezeichnet die eigenverantwortliche Sorge des Menschen für ein Tier, über das er die tatsächliche oder rechtliche Verfügungsgewalt hat. Kernaspekte der Tierhaltung sind die Ernährung, Pflege und Unterbringung des Tieres. Hier geht es im Wesentlichen um die Haltung von Nutztieren.
Die Nutztierhaltung ist die Haltung von Tieren (meist Haustieren) aus ökonomischen Gründen (Nahrungsversorgung, Rohstoffquelle, Transport- und Fortbewegungsmittel).

Ein besonders Kennzeichen ist die Züchtung regional oder der Nachfrageentwicklung angepasster Rassen und deren Weiterentwicklung über die Zeit:
die Haltung von Arbeits- und Tragtieren (Pferd, Esel, Kamel, Lama, Elefant, usw.) im weiteren Sinne auch von Wachtieren (Hund) und Tieren der Schädlings- und Ungezieferbekämpfung (Katze, Mungo, usw.) sowie der Jagdgefährten (z. B. Jagdhund, Beizjagd)

Die Haltung von Vieh zur Tierproduktion umfasst im Wesentlichen:

  • die Schweineproduktion ist das wichtigste Segment der Fleischversorgung der nicht islamischen Gesellschaften. Die Auswahl der Schweinerassen und Haltungsformen folgen den Nachfrageentwicklungen auf dem Fleischsektor
  • die Rinderproduktion zur Erzeugung von Milch, Fleisch und in begrenztem Umfang auch Zugleistung
  • die Pferdehaltung, in Asien immer zur Milch- und Fleischgewinnung, in Europa vornehmlich vom Zugtier der Landwirtschaft zum Freizeitbegleiter verändert
  • die Schafhaltung zur Erzeugung von Fleisch und Wolle hat rassen- und länderspezifische Unterschiede vorzuweisen
  • die Geflügelproduktion dient zur Erzeugung von Eiern und Geflügelfleisch. Man unterscheidet Käfig-, Boden- und Freilandhaltung
  • die Kaninchenproduktion
  • die Haltung zahlreicher anderer Nutztiere, wie Ziegen, Hausesel, Kamele und Neuweltkamele (Lama u.a.), Ren, u.v.a.
  • die Imkerei (Bienenzucht und -haltung)
  • die Haltung von Nutztieren für die Gewinnung von Tierprodukten die Pelztierzucht
  • die Seidenraupenzucht
  • und anderer Produkte wie Leder, Federn, usw.
  • für die Gewinnung medizinischer und pharmazeutischer Präparate (etwa von Nutztieren für Impfpräparate oder von Medikamenten aus Blut und Milch)
  • die Haltung für die medizinische Forschung mittels Tierversuchen (Labortiere wie die domestizierte Labormaus)

Man unterscheidet bei der Viehhaltung

  • die extensive Tierhaltung von der intensiven Tierhaltung, wobei Letztere agrargeschichtlich erst seit relativ kurzer Zeit in den entwickelten Ländern an Bedeutung gewonnen hat,
  • die konventionelle Tierhaltung von der ökologischen Tierhaltung.