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Schülerbeförderung

Sonderbeförderung

Schülerbeförderung, also die Beförderung der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg (auch zu Schulpraktika) ist eine Pflichtaufgabe des Landkreises. Das niedersächsische Schulgesetz beschränkt die Beförderungspflicht bzw. einen Anspruch auf Kostenerstattung auf den nachstehenden Personenkreis:   

  • Kinder in Schulkindergärten und Sprachfördermaßnahmen 
  • Schülerinnen und Schüler der 1. bis 10. Schuljahrgänge an Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und Gesamtschulen
  • Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Schuljahrgänge der Schulen für geistig Behinderte
  • Schülerinnen und Schüler der Berufseinstiegsklasse und des Berufsvorbereitungsjahres sowie der 1. Klasse von Berufsfachschulen, soweit die Schülerinnen und Schüler diese ohne Sekundarabschluss I -Realschulabschluss- besuchen.

Darüber hinaus können für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II in bestimmten Fällen Fahrtkosten aus Mitteln für Bildung und Teilhabe durch das Sozialamt übernommen werden Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Die Ausgestaltung der Schülerbeförderung überträgt das Schulgesetz den Landkreisen und kreisfreien Städten.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont führt die Beförderung - soweit möglich - im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs durch. Antragsformulare hierfür sind in den Schulsekretariaten zu erhalten. Er befördert auf Antrag die in seinem Gebiet wohnenden anspruchsberechtigten Schülerinnen und Schüler oder erstattet ihnen bzw. ihren Erziehungsberechtigten die notwendigen Aufwendungen, wenn der kürzeste Weg zwischen Wohnung und Schule länger als 2 km ist. Näheres regelt die Satzung über die Schülerbeförderung im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Eine Beförderungs- oder Erstattungspflicht besteht auf Antrag unabhängig von der Entfernung in jedem Fall (Sonderbeförderung), wenn das mit dem Antrag einzureichende ärztliche Gutachten bestätigt, dass eine Schülerin oder ein Schüler wegen einer dauernden oder vorübergehenden Behinderung befördert werden muss.