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12.04.2021

Portal für Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Menschen in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für diejenigen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie.

Für den Landkreis Hameln-Pyrmont ist derzeit das Amt für Wirtschaftsförderung/Regionale Entwicklung/ÖPNV für Anträge nach dem Infektionsschutzgesetz zuständig. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden über 1400 Anträge im Zusammenhang mit Quarantänen und Kinderbetreuung gestellt und werden sukzessive abgearbeitet.

Der Landkreis empfiehlt jedoch, Anträge direkt über das eigens hierfür in Niedersachsen eingerichtete Portal www.ifsg-online.de zu stellen. Dort werden auch viele Fragen im Zusammenhang mit der Antragstellung beantwortet. Es wird dringend gebeten, die Anträge online und nicht in Papierform zu stellen. Eine Übersendung eines online gestellten Antrages zusätzlich in Papierform ist nicht erforderlich. Derzeit kann die Bearbeitungsdauer aufgrund der Vielzahl der vorliegenden Fälle ca. 4 Wochen betragen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass den Anträgen für Arbeitnehmer/innen stets die Lohn- bzw. Gehaltsbescheinigungen des Quarantänemonats und der beiden vorangehenden Monate sowie der Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes beigefügt sein müssen, bei Bevollmächtigten, die die Anträge für ihre Mandanten stellen, auch eine entsprechende Vollmacht. Selbständige benötigen einen aktuellen Einkommensteuerbescheid oder einen anderen geeigneten Einkommensnachweis. Bei Online-Antragstellung können diese Dokumente gleich mit hochgeladen werden. Für Zeiten einer Arbeitsunfähigkeit mit Krankmeldung und für Auszubildende besteht kein Anspruch auf Entschädigung nach dem IfSG.

Übrigens richtet sich die Zuständigkeit der Behörde innerhalb Niedersachsens nicht nach dem Wohnort oder dem anordnenden Gesundheitsamt, sondern nach dem Sitz der Betriebsstätte, in der der Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin bzw. der/die Selbständige tätig ist. Sofern der Antrag online gestellt wird, erfolgt die Zuordnung zur zuständigen Behörde automatisch, wenn die Behörde an dem elektronischen Verfahren teilnimmt.