Hilfsnavigation
Sprache 


Seiteninhalt
16.04.2020

Mehr Platz für schutzbedürftige Frauen

Die Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie machen leider auch für von Gewalt bedrohten Frauen und ihren Kinder nicht Halt und werden auch vom Landkreis Hameln-Pyrmont mit Sorge verfolgt.  

Schon frühzeitig wurden Überlegungen im Dezernat für Soziales angestellt mit dem Ziel, kurzfristig eine Erweiterung der Kapazitäten des Frauenhauses für betroffene Frauen mit Kindern aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont zu erreichen.

Die Kreisverwaltung hält im Kreisgebiet ein Gebäude vor, das voll ausgestattet ist und kurzfristig die Möglichkeit bietet, bis zu drei Frauen mit ihren Kindern aufzunehmen. Die Liegenschaft ist mit einer Verantwortlichen des Frauenhauses bereits besichtigt und für geeignet befunden worden.

„Schutzbedürftige Frauen können mit ihren Kindern hier sofort aufgenommen werden. Die sozialpädagogische Notfallbetreuung wird zunächst mit kreiseigenem Personal sichergestellt“, erklärt die zuständige Dezernentin Heidi Pomowski.

Diese Lösung bietet den Vorteil, dass ein Verbleib der Frauen in diesen Schutzräumen auch über die Zeit der wegen der Pandemie angeordneten Kontakteinschränkungen ohne weiteres auch längerfristig möglich ist.  „Erfahrungsgemäß dauert der Prozess der Ablösung der Frauen aus einem gewaltgeprägten familiären Milieu und der Verselbständigung zumeist länger, so dass eine sichere Unterbringung auch längerfristig gewährleistet sein muss“ so Pomowski abschließend.