Hilfsnavigation
Sprache 


Seiteninhalt
01.07.2021

Landkreis übernimmt Gebäude Nr. 7 auf dem Linsingen-Gelände

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat am 1. Juli das Gebäude Nr. 7 auf dem Linsingen-Gelände von der Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung (GSW) übernommen. GSW-Geschäftsführer Christian Mattern hat Landrat Dirk Adomat dafür symbolisch den Schlüssel für das Gebäude übergeben.

Die GSW hatte das 1938 erbaute frühere Offiziersgebäude 2018 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben, um es im Zuge der Gestaltung des Bildungs- und Gesundheitscampus auf dem Linsingen-Gelände abzubrechen. Im März 2019 hatte der Rat der Stadt Hameln dann beschlossen, die Gebäude Nr. 7 und Nr. 8 auf dem Linsingen-Gelände zu erhalten. Christian Mattern ist froh, mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont einen verlässlichen Käufer für das Gebäude Nr. 7 gefunden zu haben: „Im Sinne des Ratsbeschlusses ist der Erhalt des Gebäudes damit auch langfristig gesichert. Das ist für beide Seiten ein erfreuliches Ergebnis: Wir haben einen Investor für eines der beiden Gebäude gefunden und der Landkreis kann das Gebäude für seine Pläne auf dem Campus mit nutzen.“

Nachdem das Gebäude Nr. 7 von der GSW zum Kauf angeboten wurde, hat der Kreisausschuss im November 2020 den Erwerb durch den Landkreis beschlossen. Die 2.250 m² Bruttogrundfläche des Gebäudes sollen gemäß der vom Rat der Stadt Hameln beschlossenen Profilbildung „Bildungs- und Gesundheitscampus“ im Zusammenhang mit dem Neubau der Heinrich-Kielhorn-Schule genutzt werden, wie Dirk Adomat erklärt: „Derzeit planen wir, in dem Gebäude Lernwohnungen für Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Kielhorn-Schule sowie Lager- und Hausmeisterflächen einzurichten. Den Schülerinnen und Schülern soll hier ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben vermittelt werden. Dies im Gebäude Nr. 7 einzurichten, ist für uns wirtschaftlich günstiger, als diese Flächen zusammen mit dem Neubau der Schule neu zu errichten.“

Ergänzend verwies Dirk Adomat auch darauf, dass der geplante Umbau des Gebäudes nicht Teil der Totalunternehmer-Beauftragung für den Schulneubau sei. Damit haben heimische Handwerksbetriebe eine Chance, hier Aufträge zu erhalten.