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15.04.2021

Gemeinsam zum Erfolg mit »Start Guide«

Auf der Suche nach einer Ausbildung oder Arbeit ergeben sich viele Möglichkeiten und auch Fragen. Was kann ich beruflich machen? Welche Perspektiven ergeben sich daraus? Herausforderungen, mit denen sich auch zugewanderte Frauen und Männern beschäftigen. Bei diesen Herausforderungen hilft seit Beginn des Jahres Frau Janack von der IMPULS gGmbH mit dem Projekt Start Guide, das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und den Landkreis Hameln-Pyrmont gefördert wird.

Mit dem Projekt Start Guide werden Brücken zwischen Betrieben und Migranten und so die Voraussetzungen zur nachhaltigen Integration bei Menschen mit Migrationshintergrund und den Geschäftsführungen und Belegschaften in den Betrieben geschaffen. Mit der Förderung wird der bisherige im Projekt „Überbetriebliche Integrationsmoderatorinnen und Integrationsmoderatoren“ verfolgte Ansatz zur Anbahnung und Begleitung der betrieblichen Integration Geflüchteter fortgeführt und zugleich auch auf Zuwanderinnen und Zuwanderer erweitert, die aus EU- und Drittstaaten zu Ausbildungs- und Erwerbszwecken einreisen.

Eine berufliche Orientierung, eine Standortbestimmung, Unterstützung bei der Suche nach einer betrieblichen Erprobung oder einer Arbeits-/Ausbildungsstelle und vieles mehr; die Arbeitsfelder für den Start Guide sind vielfältig. Der Bedarf ist groß; auch durch die Herausforderungen, die sich aus der aktuellen Situation ergeben.

Das Angebot umfasst

  • die berufliche Orientierung und bis zur Vermittlung in eine passende Beschäftigung oder Ausbildung
  • Nachcoaching, um die Vermittlung nachhaltig zu gestalten und Abbrüche zu vermeiden
  • Austausch mit Arbeitgebern, um weitere Aspekte und Bedarfe in der Arbeit zu berücksichtigen
  • Hilfestellung und Informationen zu den verschiedenen Abläufen / in enger Abstimmung mit den Ansprechpartnern der Arbeitsvermittlung
  • Vernetzung der verschiedenen Akteure im unterstützenden System (z.B. ehrenamtliche Helfer, Integrationshelfer, Sprachmittler, Flüchtlingssozialarbeiter und viele andere Kooperationspartner)
  • Regelmäßiger Austausch (auch gezielt zu fachlichen Erfordernissen)

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig und zielführend eine individuelle Begleitung ist, um Bedarfe frühzeitig zu thematisieren und gemeinsam erfolgreiche Lösungen zu implementieren.

„Wir freuen uns, dass wir den Projektzuschlag erhalten haben um somit bewährte Netzwerke und Strukturen weiter festigen und gemeinsam einen Beitrag für die Integration leisten zu können“, berichtet Roland Cornelsen, Geschäftsführer Impuls gGmbH.

Durch die Beschäftigungsaufnahme und/oder die Veränderungen der finanziellen Situation ergeben sich im Alltag möglicherweise Fragen, die besprochen werden können. Der regelmäßige Austausch zwischen allen Beteiligten ist daher eine wichtige Voraussetzung.

Auch der Vernetzung ehrenamtlicher und hauptamtlicher Akteure und den vielen anderen Kooperationspartnern kommt eine besondere Bedeutung zu. Geplant sind Beratungsangebote vor Ort, um gerade in den ländlicheren Bereich für einen Austausch zur Verfügung zu stehen. Aktuell können Termine unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben wahrgenommen werden.

Frau Janack ist per E-Mail janack@impuls-hameln-pyrmont.de oder unter der Telefonnummer 05151 / 982176 zu erreichen.

Unterstützt wird die Projektdurchführung im Landkreis Hameln-Pyrmont insbesondere durch das Amt für Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landkreises Hameln-Pyrmont sowie durch den gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Hameln Pyrmont.