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16.09.2021

»Klatschen alleine reicht nicht« Gesundheitskonferenz diskutiert, wie Fachkräfte im Gesundheitswesen gewonnen und gesichert werden können

Die traditionelle Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont findet in diesem Jahr zum Thema „Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen“ statt. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr aufgrund der pandemischen Lage nicht stattfinden konnte, wird sie vom 4. bis 6. Oktober 2021 in digitaler Form nachgeholt.

Ziel der Veranstaltung ist es, Betriebe und Einrichtungen des Gesundheitswesens über Möglichkeiten der Fachkräftesicherung zu informieren, die möglicherweise bisher nicht so sehr im Fokus standen. Betriebliches Gesundheitsmanagement, mitarbeiterfreundliche Arbeitszeiten und eine angemessene Bezahlung gehören zu den Standardtipps für die Mitarbeitergewinnung und –haltung.„Klatschen alleine reicht nicht“

Gesundheitskonferenz diskutiert, wie Fachkräfte im Gesundheitswesen gewonnen und gesichert werden können

 

Die traditionelle Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont findet in diesem Jahr zum Thema „Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen“ statt. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr aufgrund der pandemischen Lage nicht stattfinden konnte, wird sie vom 4. bis 6. Oktober 2021 in digitaler Form nachgeholt.

 

Ziel der Veranstaltung ist es, Betriebe und Einrichtungen des Gesundheitswesens über Möglichkeiten der Fachkräftesicherung zu informieren, die möglicherweise bisher nicht so sehr im Fokus standen. Betriebliches Gesundheitsmanagement, mitarbeiterfreundliche Arbeitszeiten und eine angemessene Bezahlung gehören zu den Standardtipps für die Mitarbeitergewinnung und –haltung.

 

Doch was kann man noch tun, um attraktiv für die eigenen Mitarbeitenden und neuen Bewerber zu sein? Um dieser Frage nachzugehen sind verschiedene Referenten geladen, die zum Nachdenken und Diskutieren anregen sollen.  

 

Den Auftakt zur diesjährigen Gesundheitskonferenz am 4. Oktober 2021 macht der Impulsvortrag „Glücksfall Fachkräftemangel“ von Stefan Dietz.

Inhaltlich wird sich der Vortrag auf drei Themenschwerpunkte fokussieren:

 

  • Wie sieht der Arbeitsmarkt in Zukunft aus?
  • Nur attraktive Arbeitgeber bestehen auf dem Markt: Wie können sich Betriebe bei Fachkräften bewerben?
  • Führung entscheidet: Welchen Einfluss hat gute Führung auf die Fachkräftesicherung?

 

An Tag 2 der Gesundheitskonferenz wird ein Blick auf die Außendarstellung in sozialen Medien geworfen. Gemeinsam mit Mathias Eigl (ULM ME) wird betrachtet, wie die Sozialen Medien als Jobbörse genutzt werden und Einrichtungen/ Betriebe mehr Aufmerksamkeit bei jungen Menschen und potentiellen Bewerbern erreichen können.

Die Gewinnung internationaler Fachkräfte wird gerade im Gesundheitswesen vielfach diskutiert. Manche Einrichtungen haben bereits positive, als auch negative Erfahrungen mit Fachkräften aus dem Ausland gemacht.

 

Aber ist die Gewinnung internationaler Fachkräfte zukünftig die einzig verfügbare Alternative, um als Unternehmen der Gesundheits- bzw. Sozialwirtschaft weiter bestehen zu können?

Und wo fängt man hier eigentlich am besten an?

Diese und weitere Fragen möchte Christina Hayek (Bezirkskliniken Mittelfranken) im Rahmen ihres Vortrages am 6. Oktober 2021 gerne beantworten und mit den Teilnehmenden diskutieren.

 

Stefan Kählig vom Sana Klinikum Hameln wird im Anschluss von den Erfahrungen im Recruiting ausländischer Fachkräfte im stationären Sektor berichten. Aus dem Bereich der stationären Altenpflege wird Michael Mai (Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen Lindenbrunn e.V.) seine Erfahrungen schildern.

 

An allen Tagen wird neben den Vorträgen ausreichend Zeit für Diskussionen und den Austausch untereinander eingeräumt.

Die Vorträge richten sich vorrangig an Akteure des Gesundheits- und Sozialwesens, aber auch weitere Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Auf der Homepage der Gesundheitsregion ist hier www.gesundheitsregion-hameln-pyrmont.de neben dem vollständigen Programm ein Anmeldeformular zu finden.

 

„In etwa fünf Jahren erreichen die ersten Angehörigen der sogenannten Baby-Boomer-Generation das Rentenalter. Da mit dem steigenden Alter auch die Wahrscheinlichkeit für chronische Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit steigt, ist allerhöchste Zeit sich auf erhöhte Bedarfe im Gesundheitswesen vorzubereiten.“, erklärt Jacqueline Eigl, Koordinatorin der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont, die thematische Ausrichtung der Konferenz.

 

Den Begriff des „demografischen Wandels“ kann kaum noch jemand hören, doch das bedeutet nicht, dass er an Relevanz verliert. Die größte deutsche Bevölkerungsgruppe wird immer älter und damit steigen auch die Versorgungsbedarfe. Immer mehr Ältere müssen künftig von insgesamt immer weniger jüngeren Menschen versorgt werden. Dieser Zustand rückt näher und schon jetzt könnten in Deutschland laut aktuellem Pflegebericht 25.000 Stellen in der Pflege besetzt werden. Doch es fehlt an geeignetem Personal. Auch die Zeit der Ärzteschwemme der 1980er und 1990er Jahre, in denen Verteilungsschlüssel zur Vermeidung von Überversorgung entwickelt werden mussten, ist schon längst vorüber. Die Mediziner*innen aus dieser Zeit verlassen ebenfalls nach und nach die Kliniken und Praxen, um den Ruhestand zu genießen. Zudem finden sich vor allem in ländlichen Regionen kaum noch Nachfolger. Hinzu kommen gerechtfertigte Bedarfe unter anderem nach einer adäquaten Work-Life-Balance, geregelten Arbeitszeiten, einem geringen wirtschaftlichen Risiko und attraktiven Angeboten der Daseinsvorsorge, wie Kindergärten, Einkaufsläden, Freizeitangebote und ÖPNV.

 

Zu Beginn der Corona Pandemie erfuhr das Gesundheitswesen eine große Wertschätzung in der Bevölkerung. Doch kam es bisher nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen oder der Personalsituation in diesem Bereich.  Viele Mitarbeitende in Kliniken und Pflegeeinrichtungen litten beziehungsweise leiden an chronischer Überlastung und mussten ihren Job aufgeben. Möglicherweise werden noch weitere folgen. Ein Umdenken in der Akquirierung von Fachkräften und in der Gestaltung der Strukturen ist notwendig, um auch zukünftig eine gute gesundheitliche Versorgung im Landkreis Hameln-Pyrmont sicherstellen zu können.

 

Die traditionelle Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont findet in diesem Jahr zum Thema „Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen“ statt. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr aufgrund der pandemischen Lage nicht stattfinden konnte, wird sie vom 4. bis 6. Oktober 2021 in digitaler Form nachgeholt.

Ziel der Veranstaltung ist es, Betriebe und Einrichtungen des Gesundheitswesens über Möglichkeiten der Fachkräftesicherung zu informieren, die möglicherweise bisher nicht so sehr im Fokus standen. Betriebliches Gesundheitsmanagement, mitarbeiterfreundliche Arbeitszeiten und eine angemessene Bezahlung gehören zu den Standardtipps für die Mitarbeitergewinnung und –haltung.

Doch was kann man noch tun, um attraktiv für die eigenen Mitarbeitenden und neuen Bewerber zu sein? Um dieser Frage nachzugehen sind verschiedene Referenten geladen, die zum Nachdenken und Diskutieren anregen sollen.  

Den Auftakt zur diesjährigen Gesundheitskonferenz am 4. Oktober 2021 macht der Impulsvortrag „Glücksfall Fachkräftemangel“ von Stefan Dietz.

Inhaltlich wird sich der Vortrag auf drei Themenschwerpunkte fokussieren:

  • Wie sieht der Arbeitsmarkt in Zukunft aus?
  • Nur attraktive Arbeitgeber bestehen auf dem Markt: Wie können sich Betriebe bei Fachkräften bewerben?
  • Führung entscheidet: Welchen Einfluss hat gute Führung auf die Fachkräftesicherung?

An Tag 2 der Gesundheitskonferenz wird ein Blick auf die Außendarstellung in sozialen Medien geworfen. Gemeinsam mit Mathias Eigl (ULM ME) wird betrachtet, wie die Sozialen Medien als Jobbörse genutzt werden und Einrichtungen/ Betriebe mehr Aufmerksamkeit bei jungen Menschen und potentiellen Bewerbern erreichen können.

Die Gewinnung internationaler Fachkräfte wird gerade im Gesundheitswesen vielfach diskutiert. Manche Einrichtungen haben bereits positive, als auch negative Erfahrungen mit Fachkräften aus dem Ausland gemacht.

Aber ist die Gewinnung internationaler Fachkräfte zukünftig die einzig verfügbare Alternative, um als Unternehmen der Gesundheits- bzw. Sozialwirtschaft weiter bestehen zu können?

Und wo fängt man hier eigentlich am besten an?

Diese und weitere Fragen möchte Christina Hayek (Bezirkskliniken Mittelfranken) im Rahmen ihres Vortrages am 6. Oktober 2021 gerne beantworten und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Stefan Kählig vom Sana Klinikum Hameln wird im Anschluss von den Erfahrungen im Recruiting ausländischer Fachkräfte im stationären Sektor berichten. Aus dem Bereich der stationären Altenpflege wird Michael Mai (Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen Lindenbrunn e.V.) seine Erfahrungen schildern.

An allen Tagen wird neben den Vorträgen ausreichend Zeit für Diskussionen und den Austausch untereinander eingeräumt.

Die Vorträge richten sich vorrangig an Akteure des Gesundheits- und Sozialwesens, aber auch weitere Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Auf der Homepage der Gesundheitsregion ist hier www.gesundheitsregion-hameln-pyrmont.de neben dem vollständigen Programm ein Anmeldeformular zu finden.

„In etwa fünf Jahren erreichen die ersten Angehörigen der sogenannten Baby-Boomer-Generation das Rentenalter. Da mit dem steigenden Alter auch die Wahrscheinlichkeit für chronische Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit steigt, ist allerhöchste Zeit sich auf erhöhte Bedarfe im Gesundheitswesen vorzubereiten.“, erklärt Jacqueline Eigl, Koordinatorin der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont, die thematische Ausrichtung der Konferenz.

Den Begriff des „demografischen Wandels“ kann kaum noch jemand hören, doch das bedeutet nicht, dass er an Relevanz verliert. Die größte deutsche Bevölkerungsgruppe wird immer älter und damit steigen auch die Versorgungsbedarfe. Immer mehr Ältere müssen künftig von insgesamt immer weniger jüngeren Menschen versorgt werden. Dieser Zustand rückt näher und schon jetzt könnten in Deutschland laut aktuellem Pflegebericht 25.000 Stellen in der Pflege besetzt werden. Doch es fehlt an geeignetem Personal. Auch die Zeit der Ärzteschwemme der 1980er und 1990er Jahre, in denen Verteilungsschlüssel zur Vermeidung von Überversorgung entwickelt werden mussten, ist schon längst vorüber. Die Mediziner*innen aus dieser Zeit verlassen ebenfalls nach und nach die Kliniken und Praxen, um den Ruhestand zu genießen. Zudem finden sich vor allem in ländlichen Regionen kaum noch Nachfolger. Hinzu kommen gerechtfertigte Bedarfe unter anderem nach einer adäquaten Work-Life-Balance, geregelten Arbeitszeiten, einem geringen wirtschaftlichen Risiko und attraktiven Angeboten der Daseinsvorsorge, wie Kindergärten, Einkaufsläden, Freizeitangebote und ÖPNV.

Zu Beginn der Corona Pandemie erfuhr das Gesundheitswesen eine große Wertschätzung in der Bevölkerung. Doch kam es bisher nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen oder der Personalsituation in diesem Bereich.  Viele Mitarbeitende in Kliniken und Pflegeeinrichtungen litten beziehungsweise leiden an chronischer Überlastung und mussten ihren Job aufgeben. Möglicherweise werden noch weitere folgen. Ein Umdenken in der Akquirierung von Fachkräften und in der Gestaltung der Strukturen ist notwendig, um auch zukünftig eine gute gesundheitliche Versorgung im Landkreis Hameln-Pyrmont sicherstellen zu können.