Klärschlamm

Leistungsbeschreibung

Ziel der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung ist es, mineralische und organische Nährstoffe in den natürlichen Stoffkreislauf zurückzuführen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Klärschlammverordnung und der Düngeverordnung.  Um eine Schadstoffbelastung des Bodens zu verhindern bzw.  begrenzen, hat der Gesetzgeber Grenzwerte für die Gehalte an Schwermetallen, PCB, Dioxinen und Furanen in sowie Höchstmengen für die Aufbringung von Klärschlämmen festgelegt. So dürfen auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Böden innerhalb von drei Jahren nicht mehr als fünf Tonnen Klärschlamm-Trockenmasse je Hektar aufgebracht werden.
Des weiteren unterliegt die Verwertung einer strengen Nachweispflicht.

Gänzlich verboten ist das Aufbringen von Klärschlamm auf Gemüse- und Obstbauflächen sowie auf Dauergrünland.

An wen muss ich mich wenden?

Spätestens zwei Wochen vor Abgabe des Klärschlamms muss der Betreiber der Abwasserbehandlungsanlage  der unteren Abfallbehörde sowie der Landwirtschaftskammer, die beabsichtigte Aufbringung durch Übersenden einer Lieferscheinkopie anzeigen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Der Lieferscheinkopie müssen u.a. die Analysen des Klärschlammes sowie des Bodens und eine genaue Lagekarte der Ackerfläche beigefügt sein.